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Der Ergänzungsband der als PDF-Datei abgerufen werden kann enthält die Dokumente und Materialien, auf die in der Untersuchung Bezug genommen wird bzw. die für den Entwicklungsprozess der Comenius-Schule von Bedeutung sind. Dazu kommen Broschüren zur Team-Arbeit (2.2) und zur Schulbibliothek (2.8) sowie eine Umfrage zur Mittagsbetreuung nach Einführung des Nachmittagsunterrichts (2.9) am Ende des Untersuchungszeitraumes. Den Schlusspunkt (2.10) bildet der Auszug aus einer Broschüre des „European Roundtable of Industrialists“ zur zukünftigen Bedeutung von Wissen in unserer Gesellschaft und zur Frage, wie seine Vermittlung in der Schule organisiert werden könnte. Die Materialien sind als Kontrastierungsmöglichkeit für die Analyse und somit zum „Gegenlesen“ gedacht.
Die Auswertung der Protokolle von Gesamtkonferenzen und der Sitzungen zunächst der Vorbereitungsgruppe und dann des Teams 1 dokumentiert die Aufbruchphase in der Zeit zwischen 1983 und 1985. Die danach aufbrechenden Konflikte bis 1988 sind nicht genau erfasst. Die Dokumentation beschränkt sich auf die Pädagogischen Gesamtkonferenzen bis 1987, wo eine gemeinsame Linie des Kollegiums bei der pädagogischen Erneuerung gefunden werden sollte.
Die Haltung des Schulleiters und des zuständigen Schulrats wird in zwei Interviews deutlich, die Herr Hartwig 1987 geführt hat. Es wird erkennbar, dass beide der Entwicklung skeptisch, aber keineswegs ablehnend gegenübergestanden haben. Die Konzeption der Team-Arbeit, die in der Untersuchung nicht näher erläutert werden kann, wird im Anschluss an die beiden Interviews durch die Wiedergabe der Original-Broschüre des Team 1, die für die Elternschaft und für das Kollegium entworfen worden ist, dargelegt.
Die Einführung des neuen Direktors 1988 bedeutet einen Kurswechsel weg von der offenen, schülerorientierten Konzeption der Team-Arbeit, der in dem kurzen Bericht einer Schülerin aus dem die Schule verlassenden Jahrgang 10 anlässlich ihrer Abschlussaktion im Sommer 1990 erkennbar wird. Das Verbot der Aktion durch den Direktor, der weiß, dass es sich um den ersten Team-Jahrgang handelt, der die Schule verlässt, ruft bei den Schüler(inne)n Unmut hervor. Es müsste nach ihrer Meinung eigentlich klar sein, dass keine Aktionen zu erwarten sind, welche die Schule in ein schlechtes Licht rücken könnten, da ein gutes Verhältnis zwischen Lehrer(inne)n und Schüler(inne)n bestanden hat.
Einen Kontrast zur Klassenkonferenz 9 bietet das parallele Gespräche mit dem Deutsch A-Kurs in der gleichen Jahrgangsstufe, wo noch einige Hintergrundinformationen das Eingreifens des Schulleiters in den Konflikt deutlich werden lassen und wo gleichzeitig erkennbar wird, warum die ganze Klasse aufgebracht ist.
Herr Gradnitzer bemängelt 1992 in einem Papier des „Pädagogischen Ausschusses“, also des Gremiums, das verantwortlich ist für die Weiterentwicklung der Schule, dass es nicht nur um eine äußere Veränderung gehen kann, da bereits viele Schulen diesen Weg gehen würden, sondern um eine Veränderung des Schulkonzepts. Das sei mit Mittelzuwendungen durch das Land verbunden, die aber nur dann fließen würden, wenn auch erkennbar wäre, worin das Besondere des Weges der Comenius-Schule bestehen würde.
Die restlichen Lehrer(innen)interviews, die nun folgen und die für die Untersuchung nicht alle ausgewertet werden konnten, werden in einer gesonderten Einführung kurz beschrieben.
An sie schließt sich die Broschüre von Herrn Gradnitzer an, dem mit der Betreuung der Schulbibliothek und der darin tätigen Elterngruppe betrauten Lehrer, in der die Konzeption der Bibliotheksarbeit im Rahmen des Team-Modells erläutert wird. Es geht im Kern darum, wie die Bibliothek zur Entlastung des Unterrichts und zur Differenzierung der Schüler(innen) eingesetzt werden kann. Als Mittel soll dabei auf sogenannte „selbststeuernde Materialien“ zurückgegriffen werden, die Arbeitsaufträge enthalten, von den Schüler(inne)n auf verschiedenen Niveaustufen bearbeitet werden können, mit denen weiterhin eine in Einzelarbeit vorbereitete Form von Gruppenarbeit möglich würde.
Darauf folgt eine Befragung der Lehrer(innen) hinsichtlich ihrer Zufriedenheit mit der Einführung der Mittagsbetreuung im Schuljahr 1992/93, also am Ende des Untersuchungszeitraumes. Die Auswertung zeigt, dass die in den 80er Jahren immer wieder umstrittene Form des Nachmittagsunterrichts keine unmittelbaren negativen Auswirkungen für den Großteil der Lehrer(innen) hat und dass Veränderungen, die lange vorbereitet werden, auf keinen größeren Widerstand stoßen.
Den Schluss bilden, wie oben bereits angedeutet, Auszüge aus dem ERT-Papier „Investing in Knowledge“.
Hinweis: Sämtliche Namen und Ortsbezeichnungen sind geändert worden.
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2.1 |
Datenmaterial zur historischen Entwicklung der Comenius-Schule vom Schuljahr 1982/83 bis zum Schuljahr 1987/88 |
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2.1.1 |
Gesamtkonferenzen des Schuljahres 1982/83 |
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2.1.1.1 |
Protokollzusammenfassungen/Dokumente |
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2.1.2 |
Gesamtkonferenzen und Sitzungen der Vorbereitungsgruppe des TEAM 1 im Schuljahr 1983/84 |
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2.1.2.1 |
Protokollzusammenfassungen/Dokumente |
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2.1.3 |
Gesamtkonferenzen und TEAM-Sitzungen des Schuljahres 1984/85 |
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2.1.3.1 |
Protokollzusammenfassungen/Dokumente |
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2.1.4 |
Pädagogische Gesamtkonferenzen (1985-87) |
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2.1.4.1 |
Pädagogische Gesamtkonferenz (3) vom 23.10.1985 (Schuljahr 1985/86) Themen: 1. Perspektiven der Teamarbeit in den Jahrgangsstufen 7-10, 2. Verlängerte Vollzeitschulpflicht |
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2.1.4.2 |
Pädagogische Gesamtkonferenz (4) vom 4.5.1987 (Schuljahr 1986/87) Thema: Teamarbeit – Erfahrungen und Perspektiven (I) |
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2.1.4.3 |
Pädagogische Gesamtkonferenz (5) vom 23.9.1987 (Schuljahr 1987/88) Thema: Teamarbeit – Erfahrungen und Perspektiven (II) |
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2.2 |
Teamarbeit in der Förderstufe – Broschüre des Team 1 (1985) |
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2.2.1 |
Das Lehrerteam und seine Entstehung |
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2.2.2 |
Klassenführung |
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2.2.3 |
Klassenzusammensetzung |
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2.2.4 |
Einführungsphase zum Schuljahresbeginn |
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2.2.5 |
Räumliche und organisatorische Veränderungen |
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2.2.5.1 |
Klassenzimmer, Flur und Sozialfläche |
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2.2.5.2 |
Offener Anfang |
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2.2.5.3 |
Vertretungsunterricht |
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2.2.6 |
Tischgruppen- und Elternarbeit |
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2.2.7 |
Freie Arbeit |
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2.2.8 |
Differenzierung |
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2.2.9 |
Zeitraster |
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2.3 |
Stellungnahme des Schulleiters und eines Vertreters des Staatlichen Schulamtes zur Teamarbeit (1987) |
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2.3.1 |
Interview mit Schulleiter Wagner |
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2.3.2 |
Interview mit Schulrat Böhmer |
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2.4 |
Konflikt des neuen Schulleiters mit den Schüler(inne)n des ersten Team-Jahrgangs im Sommer 1990 |
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2.5 |
Gespräch mit einem Deutsch A-Kurs Jg.9 aus dem dritten Team (1991) |
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2.6 |
„Zur Diskussion im Pädagogischen Ausschuss“ – Papier Gradnitzer vom 10.2.1992 |
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2.7 |
Weitere Interviews mit Lehrer(inne)n der Comenius-Schule (1992/93) |
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2.7.1 |
Zusammenfassungen der Interviews |
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2.7.1.1 |
Schulleitungsmitglieder |
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2.7.1.2 |
Lehrer(innen) der Comenius-Schule |
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2.7.2.1 |
Mitglieder der Schulleitung |
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2.7.2.1.1 |
„Der Kampf um den richtigen Weg ist vorbei“ – Herr Seifert (Stufenleiter 7/8) |
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2.7.2.1.2 |
„Man hat sich miteinander arrangiert“ – Herr Volland (stellvertretender Schulleiter) |
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2.7.2.2 |
Lehrer(innen) der Comenius-Schule |
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2.7.2.2.1 |
„Veränderung der Schule ist auch eine Sache der Schüler(innen)“ – Herr Deichmann |
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2.7.2.2.2 |
„Mit den Leuten, mit denen man denkt, einen ähnlichen Stiefel fahren zu können, zusammenarbeiten“ – Frau Deubner |
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2.7.2.2.3 |
„Aneinander Weiterreiben und Weiterentwickeln“ – Frau Grünewald |
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2.7.2.2.4 |
„Wenn man Privatinteressen einem bestimmten pädagogischen Konzept voranstellt, dann macht man es kaputt“ – Herr Hartwig |
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2.7.2.2.5 |
„Im Großen und Ganzen zufrieden“ – Herr Hausner |
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2.7.2.2.6 |
„Der Trend der letzten Jahre ist sehr positiv zu bewerten“ – Frau Hellwig |
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2.7.2.2.7 |
„Games people play“ – Herr Heyroth |
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2.7.2.2.8 |
„Unter dem Deckmantel Friede, Freude, Eierkuchen“ – Frau Hossbach |
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2.7.2.2.9 |
„Die Unzufriedenen reformieren die Zufriedenen“ – Herr Kauffeld |
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2.7.2.2.10 |
„Es zeichnen sich überall konkrete Lösungen ab“ – Herr Leupold |
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2.7.2.2.11 |
„Man muss sie alle zusammen respektieren“ – Herr Naumann |
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2.7.2.2.12 |
Es ist wie in einer alten Ehe“ – Frau Roßkamp |
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2.7.2.2.13 |
„Da sind so viele Energien schon verpulvert worden“ – Frau Stuthmann |
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2.7.2.2.14 |
„Nichts find' ich schlimmer in der Pädagogik, als so'n Zwangsjäckchen anzukriegen“ – Frau Völker |
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2.7.2.2.15 |
„Jetzt siehst du die Gesichter schon zwanzig Jahre“ – Frau Weber |
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2.8 |
Die Schulbibliothek der Comenius-Schule (1992) |
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2.8.1 |
Die Schulbibliothek als Teil des innerschulischen Entwicklungsprozesses |
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2.8.2 |
Rahmenbedingungen von Unterricht |
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2.8.3 |
Planungsunsicherheiten |
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2.8.4 |
Die Funktion einer Bibliothek in der Schule |
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2.8.5 |
Arbeitsweise der Schulbibliothek |
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2.8.6 |
Aktueller Stand |
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2.8.7 |
Planung |
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2.9 |
Ergebnisse der Umfrage im März 1993 zur Mittagsbetreuung an der Comenius-Schule (Gradnitzer/Naumann/Posner) |
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2.10 |
ERT-Dokument „Investing in Knowledge“ – Auszüge (1997) |
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2.10.1 |
Teachers |
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2.10.2 |
Learners |
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2.10.3 |
Educational leaders |
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2.10.4 |
The learning community |
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2.11 |
Transkriptionszeichen |
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